Antibiotika - mögliches Resistencen - MSRA




  Antibiotika im Gärrest

 
      und die möglichen Folgen!
 

Biogasanlagen und Antibiotika-Rückstände in Gärresten:

Wie auch bei anderen Themenschwerpunkten im Bereich der Biogasanlagen sind uns die Österreicher einen Schritt voraus und haben bereits den Einfluss von Arzneimittelwirkstoffen, insbesondere Antibiotika auf Biogasanlagen untersucht.

Dabei sind Sie zu folgenden Ergebnissen gekommen!

Die verbleibenden Gärrückstände enthalten oft hohe Dosen von Antibiotika, belegt eine Studie des Umweltbundesamtes in Wien.

Seit 2007 haben Umweltbundesamt, Österreichische Arzneimittelagentur (AGES) und Universität für Bodenkultur in Labor- und Freilandversuchen die Antibiotika-Belastung der Gülle und der ebenfalls zur Düngung verwendeten Gärrückstände in Biogasanlagen untersucht. Studie wurde in 2010 veröffentlicht.

Nun liegt das Ergebnis vor: Mit bis zu 770 mg Arzneisubstanzen pro Kilo waren die untersuchten Proben belastet. Die Substanzen können sich auch im Boden anreichern. Dann gelangen sie ins Grundwasser und auf diesem Weg in unser Trinkwasser. Auch die Vegetation nimmt die Stoffe auf, „allerdings nur in geringer Konzentration.“ Das Problem sei in Österreich derzeit noch kleiner als etwa in Deutschland oder der Schweiz.

Quelle - Artikel: Nachrichten.at  Link: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,484635

Komplette Untersuchung (52-Seiten): Umweltbundesamt: Antibiotika und Biogasanlagen – Abbauverhalten und Einfluss auf die Biogasproduktion
 Link: http://www.baufachinformation.de/literatur.jsp?bu=2010119008376

Unser Fazit: Die hohen Werte von Österreich werden wir wahrscheinlich noch toppen können. Die Gefahr der Bildung von Resistenzen (Antibiotika) sehen wir als gegeben an.