Unser Projekt: Der Dorffrieden wird zerstört!




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orffrieden wird zerstört!
 
      Unsere Erfahrungen dazu!
 

Unser Fazit steht hier schon fest:

Meist wird die Dorfidylle zerstört, nur weil einer sich die Taschen voll machen möchte und dabei keinerlei Rücksicht auf die Belange der Anwohner (Nachbarn) nimmt. Es könnte ja den einen oder anderen Euro kosten.

Wir wollen euch im folgenden Mal aufzeigen wie wir den Ablauf eines Biogasanlagenprojektes sehen und warum der Dorffrieden in der Regel verloren geht. Wir zeigen aber auch auf, welche Möglichkeiten wir sehen dies zu verhindern. Viele andere Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften haben die gleichen Erfahrungen gemacht.

In der Regel beginnt der Ablauf immer mit den gleichen Problemen:

  • Die Bürger des Dorfes erfahren erst spät oder gar nicht (erst nach der Genehmigung), dass eine Biogasanlage im Dorf in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung gebaut werden soll.
  • Die Bürger werden nicht in die Planung und die Standortwahl der Biogasanlage mit eingebunden. Man stellt die Nachbarn dann vor vollendete Tatsachen
  • Die auf das Projekt angesprochenen Kommunalpolitiker stehen auf Seiten Einzelner, die nur auf Profit aus sind, und nicht auf Seiten der Wähler.
  • Als Ergebnis daraus fallen Standortentscheidungen, die nicht sachgerecht die Interessen aller Beteiligten abwägen und so negative Folgen für mindestens 20 Jahre produzieren.

Da die Anwohner in aller Regel also nicht an den Planungen und Standortentscheidungen mit eingebunden werden, ist damit bereits ein riesiger Schritt in Richtung Zerstörung des Dorffriedens getan. Den Anwohnern bleibt dann nur noch übrig sich zusammen zu schließen und z.B. eine Bürgerinitiative oder eine Interessengemeinschaft zu gründen, um so die Interessen der Anwohner besser vertreten zu können.

Wir sehen genau hier die Möglichkeit den Dorffrieden noch zu retten. Danach wird es wahrscheinlich tiefe Gräben über viele Jahre oder auch über Generationen geben.

Hierbei sehen wir 3 Ansätze:

  1. Die Kommunalpolitik setzt sich für die Bürger des Dorfes ein und sorgt dafür, dass die Anwohner mit in die Planung integriert werden und eine Lösung gefunden wird, die von allen getragen wird.
  2. Die angehenden Betreiber suchen das Gespräch mit den Nachbarn und binden diese aktiv in die Planung und Standortentscheidung der Biogasanlage ein. Als Folge fällt eine Standortentscheidung welche die Auswirkungen der Anlage auf die Anwohner berücksichtigt und ausschließt.
  3. Freunde und Befürworter der Biogasanlage wirken auf die angehenden Betreiber ein und legen Ihnen Nahe einen alternativen Standort zu suchen oder die Nachbarn in die Planung mit einzubeziehen.

Leider scheinen die Ansätze reines Wunschdenken zu sein. Denn in der Regel bewegen sich diese Parteien kein Stückchen und der Dorffrieden ist dahin.